Mittwoch, 20. Januar 2010
Einspeisevergütung soll gesenkt werden
Wie Umweltminister Norbert Röttgen sich heute in Berlin äusserte, sollen noch in diesem Jahr die Einspeisevergütungen für Dachanlagen einmalig um 15 Prozent gesenkt werden. Und dieses schon ab April diesen Jahres.
Und dieses schon ab April diesen Jahres. Zum Juli sollen auch die Einspeisevergütungen für Freiflächenanlagen gesenkt werden. Bei Anlagen auf Ackerflächen sei zu den 15 Prozent noch zusätzlich 10 Prozent weniger Förderung geplant. Auch an der jährlichen Degression soll es Veränderungen geben. Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) stellte sich gestern auf einer Energietagung in Berlin hinter diesesn Plänen in dem auch er ein Kürzung um 16 bis 17 Prozent forderte. Die Einspeisevergütungen wurden zum Jahresanfang bereits wie im EEG vorgesehen um 10 Prozent auf den Wert von 39 Cent pro Kilowattstunde gesenkt. Die Sekungen kommen den Verbraucherschützern entgegen, die schon seit längerem die Senkung der Einspeisevergütungen um 30 Prozent fordern, da die Kosten für die Förderung von allen Stromverbrauchern zu zahlen sei.
Der Photovoltaik-Konzern Masdar PV kündigte inzwischen an, dass falls die die Bundesregierung ihre Pläne zur Senkung der Förderung bis zu 17 Prozent so umsetze, man sich statt der geplanten Kapazitätsaufstockung des neuen Werks in Ichtershausen bei Erfurt für den Neubau eines Werks in den Vereinigten Staaten stark machen werde.
Der Photovoltaik-Konzern Masdar PV kündigte inzwischen an, dass falls die die Bundesregierung ihre Pläne zur Senkung der Förderung bis zu 17 Prozent so umsetze, man sich statt der geplanten Kapazitätsaufstockung des neuen Werks in Ichtershausen bei Erfurt für den Neubau eines Werks in den Vereinigten Staaten stark machen werde.